Ostersamstag 16.4., Deutlich über 200 Menschen bei Erlanger Ostermarsch in Erlangen

Veranstalter und Rednerinnen verurteilten den russischen Angriff und forderten "die Waffen nieder". Der Krieg müsse durch Verhandlungen auf Grundlage einer Politik der gemeinsamen Sicherheit beendet werden.

Am Langemarkplatz sprachen ein breites Spektrum bestehend aus Vertreterinnen der IG Metall Jugend, den Studierenden in der GEW, von Fridays for Future und vom Jugendparlament.

Es folgte ein langer Zug, der sich durch die Fußgängerzone über den Marktplatz schließlich zum Rathausplatz bewegte. Anspielend auf die 100 Milliarden "Sondervermögen" für die Bundeswehr wurden in Sprechchören "100 Milliarden für die Pflege" und "100 Milliarden für die Bildung" gefordert.

Zum Abschluss sprach Professor Sabine Schiffer über das Thema "Nein zum Krieg! Nein zur Kriegspropaganda!".

Das "Erlanger Bündnis für den Frieden", ein Zusammenschluss aus Friedensorganisationen, Parteien und Gewerkschaften veranstaltet seit vielen Jahren die traditionellen Ostermärsche. Diesmal war Vieles anders, wie auch einige hitzige Gespräche am Rande der Kundgebung zeigten. Kritik und Debatte müssen möglich sein – und sind es jedenfalls auf unseren Kundgebungen auch, kommentierte Manfred Diebold als Sprecher des Bündnisses.

Reden von:

Aufruf samt Rückseite lesen.

Samstag 9.3. 12:30 Kundgebung mit Infostand des AK Frieden am Schlossplatz

Wir informierten und diskutierten mit Passantinnen* über den Ukrainekrieg und wie er beendet werden kann. Dabei machten wir auch Werbung für den Ostermarsch.

Kundgebung des AK Frieden im Friedensbündnis und der DFG/VK 2.4., Rathausplatz, Erlangen

. Redebeiträge:

Kundgebung des AK Frieden im Friedensbündnis und der DFG/VK 19.3., Schlossplatz, Erlangen

. Das Bündnis selbst war - auf Wunsch einer Mitgliedsorganisation - nicht Veranstalter.

Reden: (Bilder von links nach rechts)

  • Petra Rothe, Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes Erlangen (hier lesen)
  • Josephine Taucher, Kreissprecherin "DIE.Linke" Erlangen
  • Isa Paape, Betriebsrätin

Kundgebung des Friedensbündnis am Schlossplatz am 12.3. 12:30

Samstag, 12.3. Kundgebung am Schlossplatz mit musikalischer Begleitung mit Friedensliedern und mit Informationsständen. An die 100 Teilnehmerinnen wurden gezählt, es mussten weitere Ordnerinnen eingeteilt werden, um die städtischen Auflagen zu erfüllen.

Wir danken Tabitha Elkis, Werner Lutz und Mario Bock für ihre musikalischen Beiträge.

Unter dem Motto "Wir wollen keinen Krieg, sondern einen dauerhaften Frieden" stellte das Bündnis seine Positionen zum Ukrainekrieg dar und bot Gelegenheit zur Information und Diskussion.

Inhaltliche Grundlage dieser und auch der kommenden Kundgebungen ist der "Jenaer und Erlanger Friedens-Appell", zu dessen Erstunterzeichnerinnen* der amtierende und zwei frühere Oberbürgermeister, Vertreter beider großen christlichen Kirchen und zahlreiche Mitglieder des Stadtrates zählen.

Samstag, 5.3. 500 Menschen für den Frieden auf die Straße

Foto: Chris

Der Demonstrationszug ab Neustädter Kirchenplatz durch die Stadt zum Rathausplatz wuchs auf bis zu 500 Leute an. ab 13 Uhr fand die Abschlusskundgebung am Rathausplatz statt.

Das Bündnis fordert den sofortigen Stopp der Angriffe auf die Ukraine und den Rückzug aller russischen Truppen von deren Territorium. Die Konfliktpartner müssten die Grenzen der Ukraine und das Abkommens von Minsk (2) einhalten und an den Verhandlungstisch zurückkehren.

Den Einsatz von Waffen - egal von welcher Seite - wird strikt abgelehnt.

Um einen nachhaltigen Frieden zu erreichen, müsse es einen fairen Ausgleich der Interessen aller am Konflikt Beteiligten bzw. direkt Betroffenen geben. Dazu gehörten insbesondere die legitimen Sicherheitsinteressen der Ukraine, Russlands und ihrer Nachbarstaaten.

Man fordert alle Seiten auf, diesen Sicherheitsinteressen durch den Verzicht auf die Stationierung von Waffen in relevanten Gebieten und durch substantielle Abrüstungsvereinbarungen Rechnung zu tragen. Dies am Verhandlungstisch zu regeln, sei Aufgabe und Pflicht von Russland und NATO.

Russland und die Europäische Union sollten zum Wohle Europas und der Welt künftig als echte Partner zusammenarbeiten.

Vor Ort müsse Erlangen seine regionalen und kommunalen Partnerschaften ausbauen, und nicht etwa "auf den Prüfstand stellen", um die freundschaftliche Begegnung von Menschen aus Russland, der Ukraine und Deutschland zu fördern - als Brücke des Friedens.

Redebeiträge

Die Waffen nieder: Kundgebung des Erlanger Bündnis für den Frieden am Samstag 26.02. 11-13:00 Beshiktasplatz

Ca 70 Menschen folgtem dem kurzfristigen Aufruf zur Kundgebung

Aus dem Aufruf

Die Friedensbewegung hat in der Vergangenheit alle Verletzungen des Völkerrechts von allen Seiten kritisiert und wird das auch weiterhin tun.

Wir schließen uns der Erklärung von Willi van Ooyen (Friedens- und Zukunftswerkstatt) und Reiner Braun (International Peace Bureau) an:

Die Waffen nieder – nein zum Krieg

Wir verurteilen die militärische Aggression Russlands gegen die Ukraine. Für Krieg gibt es keine Rechtfertigung. Die Mitschuld des Westens besonders der USA und der NATO rechtfertigen keinesfalls diese militärische Aggression.

Die Bombardierungen müssen sofort gestoppt werden. Notwendig ist ein umfassender Waffenstillstand, der Rückzug aller Truppen und ein zurück an den Verhandlungstisch.

Politische Reaktionen des Westens sollten auf die Wiederaufnahme von Gesprächen gerichtet sein, weiteren Hass und Konfrontation vermeiden und nicht die Bevölkerung Russlands treffen. Deswegen lehnen wir Sanktionen ab.

Es gibt keine militärische, sondern nur eine politische Lösung auf der Basis der Prinzipien der gemeinsamen Sicherheit.

Lasst uns gegen den Krieg, für eine Politik der gemeinsamen Sicherheit auf die Straße gehen.

Es gibt keine Alternative zu Dialog und Kooperation – gerade jetzt.

Reden und verlesene Erklärungen

Antikriegstag 2021

Ostermarsch 2021 Erlangen

altes Bild ...

Proteste gegen die Sicherheitskonferenz in München

http://sicherheitskonferenz.de/de

20 Jahre Partnerschaft Cumiana und San Guillermo

Manfred Kirscher und Paolo Poggi (Bürgermeister von Cumiana) in San Guillermo

Siehe auch den Reisebericht von Manfred Kirscher, der als Mitglied der Delegation von Cumiana (!) in der Partnerstadt San Guillermo (Argentienen) war.

Partnerschaftserklärung Friedensbündnis Erlangen und Friedensbewegung in Rennes



Das Friedensbündnis Erlangen und Friedensbewegung in Rennes haben nun die Parterschaftserklärung unterzeichnet. mehr lesen

Wir waren in Berlin - Demo "die Waffen nieder "


Am 8. Oktober 2016 fuhr auch aus Erlangen ein Bus zu dieser wichtigen Friedensdemonstration.

Solidarität aus unserer Partnerstadt Rennes

(7/2016) Wegen der Terroranschläge in Deutschland: Solidarität aus unserer Partnerstadt Rennes

Ostermarsch 2016

Hugenottenplatz, Erlangen, 16.3.16, 150-200 TeilnehmerInnen

Reden von

"NEIN zur Beteiligung Deutschlands am Krieg in Syrien!"

Samstag, 16. Januar 2016, 12:00 Uhr am Hugenottenplatz Ca. 100 TeilnehmerInnen.

Aufruf zum runterladen.

Reden von


Erklärung von 1000 türkischen Akademikern zu "Vernichtungs- und Vertreibungspolitik der türkischen Regierung

Vorstandsmitglieder SPD gegen Bundeswehreinsatz in Syrien


Termine

Montag 15.2. 18:00
Gesamt Treffen des Bündnis für den Frieden


Rückblick auf die letzten Aktionen

1.12.2015, Hugenottenplatz, Erlangen: "Stoppt den Krieg in Syrien" Kundgebung das Arbeitskreis Frieden (AK) im EBF

Hier die gehaltenen Reden:

Ein EN-Pressefoto von Edgar Pfrogner

April 2015: Verantwortung übernehmen für den Frieden!“

Anfang Januar hat der Arbeitskreis " Aktiv für den Frieden" in einem offenen Brief die Landtags- und Bundestagsabgeordneten der Region aufgefordert, Verantwortung für den Frieden zu übernehmen. Wir haben damit reagiert auf Äußerungen verschiedener Regierungspolitiker, die deutsche Verantwortung in der Außenpolitik immer wieder militärisch buchstabieren.

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Ostermarsch 2015


mehr Bilder und Berichte

Abweichende Meinungen zum Ukrainekonflikt

Stefan Korinth in heise-telepolis: Scharfschützenmorde in Kiew - Die Spur führt zum Rechten Sektor

ARD-Monitor 10.04.2014 Neue Hinweise auf Maidan-Schützen

Informationsstelle Militarisierung: Flugzeugabschuss: Steilvorlage fuer naechsten Eskalationsschritt im Ukraine Konflikt

Foreign Affairs: john j mearsheimer Why the ukraine crisis is the wests fault. Übersetzung bei der Friedrich-Ebert-Stiftung:

Süddeutsche Zeitung: Welches Völkerrecht darfs denn heute sein ?

Er versteht was von Krieg: Henry A. Kissinger, Ehrendoktor der Uni Erlangen:“Eine Dämonisierung Putins ist keine Politik” Vier Vorschläge für eine ausbalancierte Unzufriedenheit.

Die FAZ ist nicht des Linksradikalismus verdächtig: Krim-Anschluss war keine Annexion

Die Waffen nieder!

Dem Frieden eine Chance in der Ukraine und in Gaza

Kundgebung
Freitag 1. August 2014 17:00 Uhr
Hugenottenplatz Erlangen  
(Aufruf hier)

Hineingeschlittert? Griff nach der Weltmacht?

Deutschland im 1. Weltkrieg

Mittwoch, 7. Mai 2014 - 18:30 Uhr Frankenhof Erlangen - Raum 20

Mit dem Historiker Prof. Dr. Kurt Pätzold - Bis 1990 Lehrstuhl für Deutsche Geschichte an der Humboldt Universität Berlin
"Reden wir ... über diejenigen, die sich auf einen Krieg vorbereiteten und eine Atmosphäre schufen, in der Krieg eine reale Möglichkeit war, weltpolitische Ansprüche durchzusetzen"

Veranstalter: Erlanger Bündnis für den Frieden. Die Veranstaltung wird unterstützt vom Kurt-Eisner Verein (Kooperationspartner der Rosa-Luxemburg Stiftung)

Ostermarsch 2014

Samstag, 19. April 2014

Zur Situation in der Ukraine

gemeinsame Erklärung des Bundesausschuss Friedensratschlag und der Kooperation für den Frieden vom 16.4.2014
ausführliche Stellungnahme des Friedensratschlages v.9.3.

4.9.13: Bundeswehr raus aus den Schulen! - Friedensbildung statt militärisches Denken!

Bericht von der Veranstaltung

Podium:Jonna Schürkes (Informationsstelle Militarisierung IMI), Ursula Walther (Bayerischer Elternverband BEV) und weiteren VertreterInnen von Erlanger Schulen, Elternbeiräten und Gewerkschaften.

Ort: Großer Saal, Pacelli-Haus, Sieboldstr. 3
Zeit: 4. September 2013, 19:30 Uhr
Flugblatt zum runterladen

Siehe auch die Kampagnenseite

30.8, 18:30 Hugenottenplatz- Kein Kriegsangriff auf Syrien!

Kundgebung mit an die 80 TeilnehmerInnen

Allseitiger Waffenstillstand und Einberufung einer internationalen Nah-Ost-Friedenskonferenz!

Sofortige restlose Aufklärung des Giftgaseinsatzes durch eine UN-Kommission!

Ostermarsch 2012

Ostermarsch-Auftakt in Erlangen (regionaler Ostermarsch-Aufruf)
Es sprachen: Frank Riegler, DGB Erlangen Dr. Sabine Schiffer, Institut für Medienverantwortung, Erlangen Redemanuskript, Isa Paape, Erlanger Bündnis für den Frieden

Chronik

Vor zehn Jahren: Die Propagandalügen des Jugoslawienkriegs im Fernsehen

NDR-Doku, Wie Rudolf Scharping aus Bildern eines Gefechtes mit UCK-Kämpfern die "Beweise" des "Massakers von Rogovo" zusammengelogen hat. Siehe auch: Nachdenkseiten.

19.11.2011 Kundgebung gegen den Nazi-Terror und seine Verharmlosung


Spontane Kundgebung gegen den Nazi-Terror und seine Verharmlosung, Reden u.a. Bürgerforum, GEW und EBF , Bericht in der Frankenschau   (beachte Szene ab Sekunde 59!)

"Widerstand und Protest gegen Petersberg II

Dem Frieden eine Chance, Truppen raus aus Afghanistan!

Wir waren am 3. Dezember 2011 mit einem Bus in Bonn zur Demonstration: "Dem Frieden eine Chance, Truppen raus aus Afghanistan!"

Ostermarsch 2011

Hugenottenplatz Erlangen Auftaktkundgebung

Freispruch für Dr. Sabine Schiffer rechtskräftig

Sabine Schiffer sollte wegen "übler Nachrede" gegen einen Polizisten zu 90 Tagessätzen verurteilt werden. Zahlreiche Persönlichkeiten aus Erlangen (darunter Viele aus der Friedensbewegung) und der ganzen Republik erklärten sich solidarisch. Das Amtsgericht sprach Dr. Sabine Schiffer mit einer sehr deutlichen Begründung frei. Die Staatsanaltschaft legte Revision ein, nahm diese aber heute kurz vor der Gerichtsverhandlung zurük. Damit ist der Freispruch rechtskräftig.

AK Aktiv für den Frieden nimmt Stellung zu SR Heinze

Für uns, im Arbeitskreis "Aktiv für den Frieden" innerhalb des Erlanger Bündnis für den Frieden Tätige, kommt der Leserbrief von Herrn Stadtrat Heinze in den Erlanger Nachrichten vom 13.07.2010 einer Austrittserklärung aus der Erlanger Friedensbewegung gleich.
Wir nehmen seinen Austritt an.

Kundgebung Free Gaza am Hugenottenplatz

Ca. 100 Menschen aus Erlangen nahmen an der Kundgebung Free Gaza am Hugenottenplatz teil. Es sprachen Wolfgang Lederer IPPNW, Werner Lutz (Mitglied im Ortsvorstand verdi), Winfried Fleischmann (Solidarität International), Anton Salzbrunn (die Linke), Andreas Richter (Jusos).


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